"Wiegenlied"

Hier unterm Turmehier wehet kein Wind,hier betet die Mutterund wieget ihr Kind, und hat von der Wiegezur Krippe ein Bandvon Glaube und Hoffnungund Liebe gespannt. Weit über die Meeredie Sehnsucht sie spinnt, dort sitzet Mariaund wieget ihr Kind, die Engel, die Hirten, drei König und Sternund Öchslein und Esleinerkennen den Herrn. Wohl über dem Mondeund Wolken und Windmit Zepter und Kronesteht Jungfrau und Kind. Hier unten ward's Kindleinam Kreuz ausgespannt, dort oben wiegt's Himmelund Erd auf der Hand. Komm mit, lass uns fliegenzu Maria geschwind, kommt mit! und lern biegendein Knie vor dem Kind, komm mit! schnür dein Bündlein, schon führet die HandMaria dem Kindleines segnet das Land. Clemens von Brentano (1778 - 1842 )


Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen! Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee, mit rotgefrorenem Näschen. Die kleinen Hände taten ihm weh, denn es trug einen Sack, der war gar schwer, schleppte und polterte hinter ihm her. Was drin war, möchtet ihr wissen? Ihre Naseweise,ihr Schelmenpack -denkt ihr, er wäre offen der Sack? Zugebunden bis oben hin och war gewiss etwas Schönes drin! Es roch so nach Ãpfeln und Nüssen! Anna Ritter (1865-1921) "Weihnachtszeit"
O schöne, herrliche Weihnachtszeit! Was bringst du Lust und Fröhlichkeit! Wenn der heilige Christ in jedem Haus eilt seine lieben Gaben aus. Und ist das Häuschen noch so klein, so kommt der heilige Christ hinein, und alle sind ihm lieb wie die Seinen, die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen. Der heilige Christ an alle denkt, ein jedes wird von ihm beschenkt. Drum lasst uns freuen und dankbar sein! Er denkt auch unser, mein und dein! Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Lieferung Impressum
Weihnachtsideen unsere Linkliste Shop Weihnachtsbäume bestellen


Das Tannenbaum -Team wünscht Ihnen frohe Weihnachten!